Hinweise zur aktuellen Situation

Liebe Gemeindeglieder,

das Gebot der Stunde ist, die Distanz zum Nächsten zu wahren und dennoch fürsorglich zueinander zu sein. Das Wichtigste zum jetzigen Zeitpunkt ist, dass sich das Virus so langsam wie möglich verbreitet. Deswegen sollten wir alle, soweit es geht, zu Hause bleiben.

BItte beachten Sie: nach aktuellem Stand ist unser Markushaus und das Pfarrbüro bis mindestens 19. April für den Publikumsverkehr geschlossen.

Dennoch brauchen wir in diesen Tagen– vielleicht sogar dringender als sonst – das Miteinander und den sozialen Kontakt. Dass sich dieser natürlich möglichst nicht in der persönlichen Begegnung abspielen sollte ist deutlich. Trotzdem gibt es dank der vielfältigen Kommunikationsmittel reichlich Möglichkeiten in Kontakt zu bleiben.

Hier sei insbesondere an das Telefongespräch erinnert, wozu wir an dieser Stelle ermutigen möchten. Rufen Sie einfach diejenigen, die sie sonst treffen oder besuchen, regelmäßig an.

Sollten Sie darüber hinaus von Menschen wissen, die Unterstützung, Hilfe und Ansprache brauchen, wenden Sie sich gerne ans Pfarramt. Oder auch, wenn Sie selber irgendwie mithelfen möchten.

Wir verweisen zudem auf Gottesdienste und Angebote im TV und online:

Auch wenn wir derzeit keinen eigenen Gottesdienst feiern können, so möchte ich doch sonntags um 10 Uhr, wenn in anderen Gemeinden die Glocken läuten, unsere Osterkerze im Markushaus anzünden. Und ich lade Sie ein, auch eine Kerze ins Fenster zu stellen zum gemeinsamen Gedenken. Ein gemeinsames „Licht der Hoffnung“. Wenn Sie konkrete Gebetsanliegen haben, dann können Sie mir diese gerne zukommen lassen und ich werde sie am Sonntag im Markushaus im Gebet miteinschließen.

Von anderen Gemeinden habe ich schon gehört, dass sie dies sogar an jedem Abend um 19 Uhr gemeinsam machen. Auch ich lade Sie dazu ein, jeden Abend um 19 Uhr aus dem Fenster oder vom Balkon gemeinsam als Symbol der Hoffnung das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen. Ich möchte Sie auch ermutigen, untereinander in Kontakt zu bleiben und sich einfach anzurufen.

Mit der kath. Gemeinde und dem Rathaus stehen wir zurzeit in Kontakt und suchen gemeinsam nach Möglichkeiten der Fürsorge und für ein solidarisches Netz in Dornstadt. Näheres erfahren Sie dazu dann in den Dornstadter Nachrichten.

Seien Sie behütet. 

Im Namen der Evangelischen Kirchengemeinde grüßt Sie

Pfr. Burkhard Rink

Losungen